Wenn Sie kein CMS oder einen Homepage-Baukasten verwenden möchten, können Sie eine Webseite programmieren. Andernfalls lässt sich selbstverständlich ein CMS durch eigene Programmierarbeiten ergänzen. Damit dies gelingt, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst, wie das genau funktioniert und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

Programmiersprachen für Webseiten

Anders als von vielen behauptet ist HTML keine Programmiersprache. Für jeden Programmierer ist HTML aber von großer Bedeutung, denn HTML zieht sich über die gesamten Arbeiten hindurch. Es bildet sozusagen das Gerüst einer Webseite.

Durch HTML wird auf der Webseite ausgegeben, wo sich ein Bild befinden soll, an welcher Stelle ein Text dargestellt werden soll und inwiefern er formatiert ist. Durch HTML lassen sich auch Links ergänzen. Um HTML im Alltag zu sehen, bedarf es der rechten Maustaste und den Punkt „Seitenquelltext ansehen“, dann sehen Sie, wie HTML auf dieser Webseite funktioniert. Der Quelltext ist aber natürlich riesig. Für eine gewöhnliche Webseite braucht man aber weniger als 3.500 Zeilen.

Nun wird aber auch CSS notwendig sein. CSS sorgt, vereinfacht gesagt, für die Kommunikation zwischen Webseite und Darstellung. Hierdurch wird Farbe, Größe, Schriftart, Position einzelner Elemente und Ausrichtung von Content ausgegeben.

Damit jedoch einzelne Tools verwendet werden können, wird PHP benötigt. Hierdurch lassen sich Widgets programmieren wie zum Beispiel ein Kontaktformular, ein Kalender, eine Beitragsanzeige oder etwas ganz anders. Es sind durch PHP keine Grenzen gesetzt.

Wer außerdem auch JavaScript beherrscht, kann im Frontend sämtliche Elemente so ergänzen, wie es ihm gefällt. Also sprich: Animationen einfügen, Schattierungen setzen oder Spaß-Elemente wie einen veränderten Mauszeiger hinzufügen. Diesen Trend gab es in den 1990er-Jahren, mittlerweile gelten diese Elemente jedoch nicht mehr als benutzerfreundlich.

Wie kann programmiert werden?

Zuerst sollten Sie die Programmiersprachen beherrschen, danach ist nur noch ein Texteditor notwendig. Ein Open-Source-Texteditor ist kostenlos erhältlich und verschafft vielerlei Vorteile. Ein Beispiel ist dabei Notepad++, Atom, TextWrangler oder Vim. Jeder Programmierer hat seinen eigenen Favoriten.