Die Anpassung eines Online-Shops kann kurzerhand von selbst übernommen werden. Eine Agentur ist nur notwendig, wenn sich hierfür keine Zeit findet oder wenn man sicherstellen will, dass auch wirklich zum Start alles funktioniert.

Die Installation eines Online-Shops kann zum Beispiel über einen One-Click-Installer beim Webhoster übernommen werden. Eine solche Funktion hat jeder große Anbieter. Mittels einem Klick können verschiedene Software-Versionen mit automatischer Datenbankanbindung installiert werden.

Einstellungen müssen jedoch von Hand durchgeführt werden, hierzu sind insbesondere folgende Punkte von großer Bedeutung:

  • Zugangs- und Schnittstellendaten der Zahlungsanbieter hinzufügen
  • Darstellung auf unterschiedlichen Geräten ausprobieren
  • (SSL-)Verschlüsselung der Seite einstellen
  • Rechtliche Inhalte ergänzen (Impressum, Datenschutz, AGB)
  • Kategorien und Artikel richtig zuordnen
  • Cross-Selling-Optionen ergänzen
  • Lieferoptionen und Lieferzeiten hinzufügen

Für Affiliate-Marketing sorgen

Zur Optimierung gehört auch das Marketing. Erstmal sind aber das Design und Cross-Selling wichtig, sofern alle Artikel problemlos hinzugefügt werden. Ein großer Faktor ist das Affiliate-Marketing. Ein Kunde kann einen neuen Kunden werben. Hiervon profitieren Sie vom Vertrauensbonus. Kein Freund oder Bekannter wird seinem Umfeld einen schlechten Shop empfehlen.

Wenn Sie sich in einer Nische bewegen, dann kann es durchaus sein, dass Sie sich schnell zum Geheimtipp entwickeln. So schaffen es insbesondere KFZ-Tuning-Shops, denn immerhin gibt es auch große Namen in diesem Bereich. Durch faire Kundenkommunikation schaffen Sie selbst den etabliertesten Namen eine ernstzunehmende Konkurrenz.

Nur im eigenen Shop verkaufen?

Die Sichtbarkeit des eigenen Shops ist zu Beginn sehr eingeschränkt, wenn Sie keine große Facebook-Seite haben oder von einem enormen

 

Werbebudget gebrauch machen können. Daher sollte parallel auch auf großen Online-Shops verkauft werden. Gute Beispiele sind Amazon und eBay. Durch eine Schnittstelle müssen die Produkte nicht nochmals eingepflegt werden.

Hierfür gibt es etablierte Plugins, die Sie verwenden können. Diese Tools schaffen einen Mehrwert bei gleichzeitigem Zeitgewinn. Ein solches Plugin kostet ungefähr 20 bis 30 Euro im Monat, sofern ein großer Funktionsumfang wichtig ist. Es gibt jedoch auch kostenlose Alternativen, die aber bewusst vom Entwickler eingeschränkt worden sind.