Immer wieder kommt es vor, dass Webseiten Opfer von Hacker-Angriffen werden. Woran liegt das? Tatsächlich gibt es mehrere Gründe, die allerdings zügig behoben werden können. Nicht jeder benötigt hierfür direkt einen Experten zu durchaus hohen Stundenpreisen. Selbstverständlich ist eine Firmenseite oder ein Online-Shop deutlich besser zu sichern. Hier kann nur jemand mit einer Expertise helfen.

Gründe für einen Hacker-Angriff

Veraltete Plugins und Designs: Bei jedem Content-Management-System besteht die Möglichkeit, eine Vielzahl an Plugins oder Designs (Themes) hinzuzufügen. Das ist eine großartige Möglichkeit, damit die Webseite individueller und persönlicher wird. Allerdings ist es von Nachteil, wenn die Plugins oder Designs seit Längerem nicht aktualisiert wurden.

Bei Programmierarbeiten können sich immer Sicherheitslücken ergeben. Hacker nutzen diese Lücken, damit sie ins System einfallen können. Daher gilt hier die Regel: Plugins und Themes sollten stets aktuell gehalten werden.

Dasselbe gilt aber auch für das System an sich. WordPress, Joomla oder Drupal veröffentlichen in regelmäßigen Abständen immer wieder Updates. Diese Aktualisierungen lassen sich auch automatisch vornehmen. Es ist aber immer sicherzustellen, dass dies auch geschieht.

Passwörter werden immer wichtiger

Die Passwort-Sicherheit nimmt in den letzten Monaten immer weiter ab, obwohl es solide Software zur Passwort-Verwaltung gibt. Apple hat mit dem „Schlüsselbund“ sogar eine eigene Software für Apple-Geräte auf den Markt gebracht. Es ist daher unverständlich, weshalb noch immer Passwörter wie zum Beispiel 123*456 eingesetzt werden können.

Insbesondere als Administrator einer Webseite ist es von großer Bedeutung, dass ein sicheres und einmaliges Passwort für das Backend verwendet wird. Außerdem sollte das Passwort immer mal wieder geändert werden.

Die Passwörter werden heutzutage auch nicht mehr durch Hacker eingegeben, sondern durch Bots. Das Programm versucht hunderte bis tausende Kombinationen, bis es das richtige Passwort getroffen hat. Die Wahrscheinlichkeit, ein starkes Passwort mit Sonderzeichen zu knacken, ist dabei wesentlich geringer als bei einem simplen Passwort.

Die Schaltung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung kann dafür sorgen, dass selbst bei Erkennung des Passworts keine Anmeldung stattfindet, wenn Sie dies nicht bestätigen.